Kira

Kira begann bereits im Alter von zehn Jahren mit dem Geigespielen. Nach sechsjährigem Unterricht war klar, dass sie sich an diesem Instrument nicht verwirklichen konnte. Sie nahm einen Job in einer Metallfabrik an, verdiente sich das Geld für eine eigene Gitarre und begann Popmusik zu komponieren. Nachdem sie 1997 einen frühen Song bei einem Homerecording-Wettbewerb einreichte, wurde der Hamburger Produzent Michael Hagel auf Kira aufmerksam. Die fruchtbare Zusammenarbeit veranlasste sie, im Jahr 2000 von ihrer Heimatstadt Wuppertal nach Hamburg zu ziehen. Kira konnte das Plattenlabel Grönland Records für sich interessieren und traf im November 2002 erstmals Herbert Grönemeyer.
Sensible Beobachtung der Welt
Poetische Lieder wie die von Kira scheinen im Wortsinn zeitgemäß zu sein. Es sind die meist verschlungenen und trotzdem klaren Worte, die ihre Texte charakterisieren. Kira schafft es selbstbewusst und berührend zugleich, mit Songs wie „Alte Frauen“ den Gefühlen und Erfahrungen Ausdruck zu verleihen, die wir alle kennen. Die sensible Beobachtung der Welt um sie herum setzt Kira eindrucksvoll in ihren Songs um, deren Thematik und Atmosphäre man sich nicht entziehen kann. In enger Zusammenarbeit mit ihrem musikalischen Entdecker, Mitstreiter und Produzenten Michael Hagel entstand in dreijähriger, intensiver Song- und Studioarbeit das Debütalbum „Inauswenig“.

Vorband von Herbert Grönemeyer
Die Themen kreisen immer wieder um die Fragen nach der Ruhe im Sturm, dem Ich oder dem Vergleich der eigenen Wirklichkeit mit jener von anderen Menschen. Auch wenn sich Kira selbst als introvertiert beschreibt, lässt sie doch keine Zweifel an ihrer Kraft und Stärke, die sie dazu bringt, ihre Seele zu öffnen, auf die Bühne zu gehen und ihre Musik mitzuteilen. Im Sommer 2006 veröffentlichte Kira ihr zweites Album „Goldfisch“ sowie die Single „Wenn du den Himmel nicht aufmachst“. Im Sommer 2007 trat sie als Vorband bei Konzerten von Herbert Grönemeyer auf.

7.11., 19:30-20:15; Große Bühne, Deutschland-Promenade

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