Maximilian Hecker

Maximilian Hecker wird seit seiner ersten Platte „Infinite Love Songs“ (2001) als große Pophoffnung Deutschlands gehandelt. 1977 in Baden-Württemberg geboren zieht es ihn im Anschluss an Abitur und Zivildienst nach Berlin. Dort steht er fast täglich mit Gitarre und Verstärker am Hackeschen Markt, covert Britpop-Bands wie Oasis und hofft auf seine Entdeckung. 2001 nimmt das Label „Kitty-Yo“ den Musiker unter Vertrag und veröffentlicht seine erste eigene Platte. Die zwölf Balladen sind gefühlsgeladen und voll tragisch schöner Schwermütigkeit. Maximilian Hecker singt traurig-kitschige Liebeslieder – Musik, die Herzen brechen kann.

Auf der Suche nach dem perfekten Song
Der junge Musiker ist ein musikalisches Allround-Talent. Als Kind erhält er Schlagzeug- und Klavierunterricht, später lernt er Bass und Gitarre zu spielen. Er ist Paukist in einem Orchester, Mitglied in einer Jazz Band und Schlagzeuger und Sänger in verschiedenen Rockbands. Aber Maximilian Hecker möchte seine eigenen Lieder verwirklichen und seit „Infinite Love Songs“ (2001) macht er alles selbst. Er schreibt die Texte, komponiert die Musik, spielt die Instrumente ein und singt mit einer Stimme voll Melancholie. Maximilian Hecker träumt davon, „das Lied zu schreiben, nach dessen Hören man stirbt, ohne Selbstmord oder ähnliches, einfach, weil es so gewaltig schön ist, dass man es kaum fassen kann.“ Dabei versteht er seine Songs als Lieder, die von Glückseligkeit handeln. Seine eigene Definition von Glückseligkeit ist die „Befreiung von der Last, die das Leben birgt. Da sind die Metaphern z. B. des Todes oder der Apokalypse lediglich Bilder für den Übergang zum Glück…“

Asiens Mädchenherzen schlagen höher
Die melancholischen Pop-Hymnen werden zum Erfolg. Es folgen überraschende Chartplatzierungen in Deutschland, ausverkaufte Konzerte in Europa und Fanclubs in Asien. 2003/04 schickt das Goethe-Institut den jungen Musiker gemeinsam mit der Sängerin Barbara Morgenstern auf Welttournee in 35 Länder auf allen Kontinenten. Maximilian Hecker spielt unter anderem in Hongkong, Peking und Shanghai, die Fanclubs des Berliner Musikers wachsen. Die letzte Tournee durch Asien macht er im Juli 2007 mit Stationen in Taiwan und Korea, sowie Peking, Shenzhen und Shanghai in China. Im September 2007 ist Maximilian Hecker auf der Titelseite des chinesischen Musikmagazins „Hit Music“. Der Artikel und die Fotos etablieren ihn als Schmusesänger, der Mädchenherzen höher schlagen lässt.
Tragische Melodien mit einer Portion Glück
Mittlerweile hat Maximilian Hecker das Label gewechselt und ist bei V2 unter Vertrag. In seinem vierten und bis jetzt letzten Album „I’ll Be a Virgin, I’ll Be a Mountain“ (2006) entwickelt Hecker sich weiter, wird erwachsener. Die Todessehnsucht und der Herzschmerz in seinen Liedern werden erträglicher, die Sehnsucht nach Ewigkeit und Reinheit bleibt. Der Musiker selbst betrachtet „I’ll Be a Virgin, I’ll Be a Mountain“ als die positivste Platte, die er je gemacht hat. Seine Stimme ist kraftvoller, die Melodien sind immer noch tragisch, aber glücklich zugleich.

13.11., 20.45 – 22:00; Große Bühne, Deutschland-Promenade

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