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Von September bis Oktober 2009 macht „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ (DuC) Station in Wuhan, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, und wird auch hier wieder das chinesische Publikum mit einer Vielzahl kultureller Highlights zu begeistern versuchen. Bereits 2007 in Nanjing stellten die Ausstellungen von Werken des Künstlers Markus Lüpertz, der Leipziger Schule sowie weiterer deutscher und chinesischer Künstler kulturelle Höhepunkte der Station dar. Auch in Shenyang von Mai bis Juni diesen Jahres fand in Form eines deutsch-chinesischen Fotografenaustausches und bunter Lichtinstallationen ein reger kultureller und künstlerischer Austausch statt, der nun auch in Wuhan Teil des Veranstaltungsprogramms werden soll.
Die Frage: „Was ist Kunst?“ ist wahrscheinlich so alt, wie die Kunst selber. Wenn man nun darüber nachdenkt, was typisch deutsche oder typisch chinesische Kunst ist, werden einem wahrscheinlich viele Klischees einfallen, die in der jeweils betroffenen Nation gar nicht als Kunst angesehen werden. Diejenigen, die sich ein bisschen in Sachen Kunst auskennen, werden sagen, Expressionismus sei typisch deutsche Kunst. Doch auch andere europäische Länder folgten Anfang des 20. Jahrhunderts dieser künstlerischen Bewegung, die inzwischen auch ihren Einfluss in die Werke vieler chinesischer Künstler gefunden hat.
Auf der anderen Seite prägen die so genannten Chinoiserien bereits seit Mitte des 17. Jahrhunderts die europäische Kunstwelt und viele deutsche Künstler profitieren von den intensiven Austausch mit ihren chinesischen Kollegen. Deutsche und chinesische Künstler haben viel von einander gelernt und sich sehr stark gegenseitig beeinflusst, was in vielen Werken offen zum Ausdruck kommt.
Dr. Wolfgang Röhr, Leiter des Arbeitsstabes „Deutschland – China“ ist überzeugt, dass die deutsche und die chinesische Kunst einander in diesem und im vergangenen Jahrhundert mehr befruchtet haben als Vielen bewusst ist. DuC hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses Bewusstsein zu schärfen, das Verständnis für einander zu fördern und den Blick aus dem Ausland auf die chinesische Kunstszene zu fokussieren. Die Ausstellung in Wuhan wird die Entwicklung der modernen Strömungen in der Kunst beider Länder veranschaulichen und ist mit Werken von über hundert deutschen und chinesischen Künstlern die größte Ausstellung dieser Art bisher überhaupt. 
20.09.-30.10.09; Wuhan Museum of Art (Google Maps) und in der Galerie der Kunstakademie Hubei (Google Maps)
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