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Als 2007 Michael Kahn-Ackermann vom Goethe-Institut (China), Projektleiter für die dreijährige Veranstaltungsserie „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“, anfragte, ob der Deutsche Akademische Austausch Dienst die Zuständigkeit für den Programmbereich Wissenschaft und Bildung übernehmen könne, war die Veranstaltungsserie um einen wichtigen Inhalt und der DAAD um eine anspruchsvolle Aufgabe reicher.
Gegenseitiges Verstehen als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit zu fördern und das Bild von Deutschland als einem zukunftsorientierten, innovativen Land zu stärken, sind wesentliche Ziele, die das Auswärtige Amt als Träger der Veranstaltungsserie mit „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ verbindet. Unter dem Hauptthema „Nachhaltige Urbanisierung“ wollen deutsche Unternehmen und Institutionen ihre Ideen zur Lösung der großen Herausforderungen anbieten, die sich China im Zuge seines rasanten Urbanisierungsprozesses stellen. Dabei werden Bereiche wie Stadtplanung, Bauen und Architektur, Umweltschutz, Bildung, Verkehr und soziale Mobilität in unterschiedlichen Veranstaltungen auf vielfältige Weise thematisiert. Wissenschaftler, Fachleute aus Industrie und Verwaltung sowie Studenten diskutieren über Forschungsergebnisse und Erfahrungen des urbanen Lebens. Ein reichhaltiges Kulturprogramm bietet darüber hinaus viel Gelegenheit, sich von der Kreativität deutscher und chinesischer Künstler zu überzeugen.
Schwerpunkt Strukturwandel Im Mai und Juni macht „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ in Shenyang Station. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren einen enormen Strukturwandel erlebt, der noch nicht abgeschlossen ist. Aus der Schwerindustriemetropole soll eine umweltbewusste „grüne“ Stadt mit hoher Lebensqualität werden. Da ist es nur folgerichtig, dass das Thema des Strukturwandels in Shenyang eine besonders starke Rolle einnehmen wird. Die Renovierung von Plattenbauten oder die Wiedernutzbarmachung von Industriegeländen sind wichtige Aspekte.
Shenyang ist umgeben von einer Vielzahl kleinerer Städte und bildet mit seiner Umgebung eine große urbane Region, deren infrastrukturelle Vernetzung sehr wichtig ist. Auch das ist ein Thema in Shenyang. So plant der DAAD, seine in Chongqing begonnene Reihe von Alumni-Fachseminaren unter dem Thema „Stadtmodernisierung und Lebensqualität“ in Shenyang mit dem Schwerpunkt des Strukturwandels fortzusetzen. Etwa 100 chinesische Fachleute, die in Deutschland studiert, geforscht oder gearbeitet haben, werden verschiedene Aspekte des Strukturwandels allgemein sowie mit besonderem Bezug zu der Region diskutieren. Eingeladen werden dazu auch deutsche Alumni und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft.
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