Tätärä

Die Idee von Tätärä ist Straßenmusik, handgemacht und ohne elektronische Hilfsmittel. Ende der 1980er Jahre entsteht bei Leiter Anselm Kluge die Idee, Musiker mit unterschiedlichen Hintergründen innerhalb einer Band zu verbinden. Die rund 25 Musiker aus dem Großraum Hamburg bedienen ein Instrumentarium, das aus Big Band, Spielmannszug, Orchester und Popgruppe stammt. Saxophone, Flöten, Trompeten, Posaunen, Tuba und eine starke Rhythmusfraktion sorgen für ein rundes und energievolles Klangbild. Bei Tätärä spielen Jazz- und Rockmusiker gemeinsam mit Straßen- und Orchestermusikern, erfahrene Profis ebenso wie Amateure. Vielfalt und Farbigkeit ist in jeglicher Hinsicht Programm.

Der Auftritt der Band ist mitreißend – akustisch und optisch
Die Straßenmusik ist spontan, direkt und laut. Vor allem aber ist die Musik unschlagbar live und mobil. Tätärä spielt mit dem Publikum, mal komödiantisch, mal provokativ. Der Auftritt der Band ist nicht nur ein akustisches Ereignis, sondern auch optisch mitreißend. Die Zuschauer werden in das musikalische Erlebnis mit einbezogen, ein persönlicher Draht ist erwünscht.
Die Vielfalt spiegelt sich besonders im Repertoire der Gruppe wider. Tätärä bedient sich bei Rock, Jazz, Beat und Groove, aber auch bei Latin, Funk und Klassik. Das Ergebnis ist ein buntes Stilgemisch. Tätärä spielt eigene Arrangements, immer mit freien Teilen zum Improvisieren.

Vom Gag zur gefragten Musikgruppe
Bereits 1990 gab es die ersten Auftritte für das Goethe-Institut in der damaligen Tschechoslowakei und in Ungarn. Bis heute hat diese Kooperation viele Konzerte auf der ganzen Welt hervorgebracht. Tätärä begeisterten bereits in Nanjing 2007 und in Chongqing 2008 auf der Deutschland-Promenade die jeweiligen Stadtbewohner. Was anfänglich als Gag gedacht war, hat sich längst zu einer gefragten Musikgruppe entwickelt. Bisher sind drei CDs voll bunter Straßenmusik erschienen.

12.11. – 15.11., 9:00 – 17:00; Freifläche, Deutschland-Promenade

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